Samstag, 28. Februar 2009

Shaoxing und Shanghai


Leider regnet es in Hangzhou seit 10 Tagen mehr oder weniger ununterbrochen. Trotzdem war ich mit Kathi in einer kleinen Pagode hinter der Bibliothek, um Zukunftspläne zu schmieden.

Mit Jasper und seinem Freund Jürgen und Fabian waren wir auch mal in der Maya Bar, um Fasching zu feiern, der hier ganz in Vergessenheit geraten wäre, hätte nicht wer aus Deutschland Kuchen und Luftschlangen geschickt.
Den ganzen Abend wurde Noppenfolie gepoppt.
O-Ton Fabian: Autisten-Romantik. Irgendwann trifft man sich in der Mitte.


Ich beim (österr.:) ins Narrenkastl Starren/ (deutsch:) ins Leere stieren.

Küchelchen in einer zur Tortenglocke umfunktionierten CD-Rohlingshülle.

Made in China.
Spontan (eigentlich: weil ich Nord- und Ostbahnhof nicht unterscheiden konnte) sind wir für ein paar Stunden nach Shaoxing gefahren, die Heimatstadt Lu Xuns (bedeutender Schriftsteller Anfang 20.Jhdts). Hier esse ich grad Stinketofu.











Bevor wir schlussendlich nach Shanghai gefahren sind für eine Nacht und zum Abschied, waren wir noch in einem Teehaus in Hangzhou. Vor mir steht der Mistkübel, in den man die sämtlichen Essensreste schmeißt, die da übrigbleiben von dem reichen Büffet, an dem wir uns gelabt haben, Lotuswurzeln und Vogeleier inklusive.
Der Bund.
Gen Mitternacht.

Beim "Just For Now" (Imogen Heap) Singen. [Sorry Kathi. Die mussten rein.]

Danach sind wir durch einen Hintereingang noch in nen ehemaligen Luftschutzkeller gestolpert, wo sich jetzt die alternative Musikszene Shanghais trifft und abgeht, komplett mit Geburtskanal und allem.
Das war's. [Danke, dass du da warst.]

Montag, 23. Februar 2009

Ferienende

Kathi und ich haben ein Bild gemalt (der Malkurs letztes Semester hat offenbar doch seine Spuren hinterlassen, wie sich an meiner Pinselhaltung erkennen lässt).
Auch waren wir im SOS tanzen.



Und mit einem deutschen Biostudenten haben wir den Lei-Feng-Turm erklommen, um den sich die Legende der weißen Schlange rankt, die, ursprünglich eine Frau, von einem Mönch verhext und unter den Turm gesperrt wurde, bis er einstürzen würde, was laut Legende dann auch geschah.




Die Berge hinter Kathi sind jene, die sie erklommen hat, um zu einem buddhistischen Kloster zu kommen.

Ärgstens detaillierte Schnitzereien haben die Schlangengeschichte veranschaulicht.





Der ganz riesige Typ neben mir ist eben der Deutsche, und seit dem Nachmittag werden unsere Abbilder wohl einige Kaminsimse chinesischer Familien zieren.


Unschwer erkennbar waren wir hier in einem Teehaus.
Das ist eine ganz alte edle Apotheke, in der wir alles Mögliche zu sehen bekommen haben, von dem man nicht wissen will, dass es in der Medizin verwendet wird.



Am vorletzten Ferientag ist die Sonne wieder hervorgekrochen und wir haben gehackisackt (?!?).

Im botanischen Garten neben der Uni haben wir (Jürgen (Jaspers Freund), Adam, Jasper und wir) dann die Plum Blossoms beschnuppert.






Abends haben Fabian, Michael (US) und Sylvain (F) unter C C (Chan De Bin)s Organisation den Hangzhouer Alternativmusikliebhabern eingeheizt. (Das Motto "Verkleide dich als dein Lieblingstier" hat der Großteil der Menge erst dort erfahren.)
Unten: Ein SuperDJ am Werk, der mit vier Gameboys herumgespielt und so Musik gemacht hat. Genial.




Ich und So (aka JJD aka Japanese Johnny Depp) Mukai


Zu zweit in meinem Winzzimmer... und leider regnet's in den letzten zwei Tagen nur mehr, so dass überall feuchte Kleidung liegt und hängt. Mmh.. angenehm.