Donnerstag, 30. April 2009

carpe diem

Heut Nacht um 2 fahr ich mit noch 7 Leuten nach Zhenjiang, wo's ein dreitägiges Musikrockfestival gibt, angeblich mit 80.000 Leuten und 2 Bühnen. Ich hab einen Rucksack voller in Plastik eingeschweißter Tofuscheiben, Hühnerfüße und Pfefferschoten (von den Chinesen ausgesucht) bzw. Erdnussbutter, Brot und Chips (von dem Amerikaner, dem Deutschen und mir ausgesucht). Der Sommer ist so gut wie da, aber es ist zum Glück noch nicht ganz heiß. Traurigerweise ist für einige Leute hier schon fast die Zeit gekommen, heimzufahren. Thomas ist schon weg, es gab ein üppiges Abschiedsessen in Grandma's Kitchen. Außerdem gab's einen Ausflug zum Tausend-Insel-See, der total ins Wasser gefallen ist und ziemlich mies war bis auf ein paar echt schöne Ausblicke vom Boot und einer der drei bestiegenen Inseln aus. Die Lernmotivation kann gar nicht tiefer sinken und mein Chinesisch geht beständig den Berg runter. Die Stimmung ist zumindest bei mir schon so, dass ich in jedem Angebot die Einzigartigkeit desselben sehe, weil die Zeit hier nur mehr so kurz ist bis zum Ende. Es wird auch mehr draußen gefeiert und viel getankt. Von neuen Freundschaften inspiriert versuch ich grad, so direkt und gradheraus ehrlich wie möglich zu sein, was unter anderem versuchte chinesische Zuneigungsbekenntnisse nach sich zieht und zu viel Stoff für meine Memoiren führt.



























Freitag, 24. April 2009

aprilnächte.

(continued)
Dann gabs wiedermal so einen Gesangswettbewerb, wo 15 Chinesen (und eine Ausländerin) je 2 Lieder gesungen haben und unsre Band hat am Ende paar Lieder gespielt, wobei leider der Soundtechniker da was nicht abgecheckt hat und jedes Mal, wenn ich gespielt hab, hat man Hiroshis Leadgitarre gar nicht gehört. Hier singt Ha Da "Wanmei de Xiatian".







Danach wurde kräftigst gefeiert und auf den Stiegen gesifft (Bier, Wein, gelber Schnaps und koreanischer Reisschnaps. Zu näheren Auskünften Burgi befragen. (Ob sie sich erinnern kann, ist die Frage..)). Nebenbei wurde auch auf nem Bierfass und leeren Schnapsflaschen und Gitarren musiziert.



(oben Ryan (Aus), Ken (GB), unten Tim (F))





Auf der sehr frühen Fahrt nach Shanghai haben wir uns erholt und dort noch einen schönen Nachmittag zusammen verbracht, obwohl's (wie in letzter Zeit immer dort) ure geschüttet hat.

Obwohl ich jetzt wieder nur auf mich gestellt bin, wird mir gar nicht fad; Bailey (ganz links), der für uns Kurumi gesungen hat, hat sich mit seinen Freunden ein Schlagzeug gekauft und ich geb allen Fünf Unterricht.
Die Sonne und die Mosquitos kommen und mein Schlafrhythmus ist daran, umgestellt zu werden.
So (J) und Fabian auf der Kraftwiese.
Die witzig/traurigen Überreste eines "Obstsalates" (mit Mayonnaise, versteht sich).




Sloan (US), der für die ganzen Fotos in letzter Zeit verantwortlich ist.

Mit ihm, Quan Ge und Adam war ich vor paar Nächten frühmorgens im Westsee verbotenerweise schwimmen, aber der Wächter hat uns keine 6Euro Geldstrafe abgeknöpft, weil wir alle so getan haben, als könnten wir kein Chinesisch.

Danach sind wir, noch mit Li Jiaqi, paar Stunden in der Stadt rumgezogen und die Buben haben gespielt...





(Adam mit meinem Handtuch als Cape. Bevor wir um 4 morgens dann noch essen waren, hat er sich des Capes entledigt und wieder in Mild Mannered Adam verwandelt (mit Augenbrauen in die andere Richtung gekämmt, damit ihn im echten Leben niemand erkennt).)
Kazoo und Hulusi (sprich Hu-lu-ssss)